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Würze + Hefe  =>  Bier
 

Die abgekühlte Würze wird mit der Bierhefe beimpft – die Gärung kann beginnen...

„Der Brauer macht die Würze

Die Hefe macht das Bier“

Der Brauer macht beim Maischen aus Stärke Zucker, die Hefe macht daraus Alkohol und Kohlensäure (C6H12O6 => 2 C2H5OH + 2 CO2).

Für unsere Urahnen war der Gärungsprozess ein Rätsel, und das Gelingen des Bieres war von einigen Zufällen abhängig. Erst im vorletzten Jahrhundert (1876) erkannte der französische Forscher Louis Pasteur, dass ein einzelliges Lebewesen (Hefe) für die Gärung verantwortlich ist. In seinem „Etudes sur la bierre“ beschreibt er das Vermehrungsverhalten der Hefe anhand Lichtmikroskopischer Beobachtungen.

Die Hefezelle ist rund , ca 6-12µ groß und bei guter Behandlung vervierfacht sie sich während der Gärung durch Zellteilung. Die Tochterzellen können sich ganz abspalten oder noch an der Mutterzelle hängen obergärige – untergärige Hefen.

Es bedarf etwa 1,5 Billionen Hefezellen um 100 Liter Bier zu erhalten...

Für den Hobby-Brauer sind 3 Hefesorten auf dem Martk

  • Trockenhefe - sehr robust und günstig (12 - 28 °C )
  • Imobilisiertehefe - erlaubt eine “Filtration” mittes eines Teesieb ( 10- 26 °C)
  • Flüssighefe - teuer und sehr anspruchsvoll (+/- 5 °C vom optimum)

Nach ungefähr einer Woche hat die Hefe den größten Teil des Zuckers umgewandelt.

Das hierdurch entstandene Produkt wird noch einige Zeit unter Druck nachvergoren (gelagert). Dabei reichert es sich mit Kohlensäure und weiteren Geschmacksstoffen an.

Nun ist das Bier fertig und wird meist noch filtriert, in Flaschen abgefüllt und verkauft und der Heimbrauer genießt es selbst.

 

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