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Die Geschichte vom Bier

Bier Gaerkeller

Bier ist eines der ältesten Kulturgetränke der Welt. Schon die Sumerer kannten ein Gebräu aus Getreide etwa 4000 v.Chr.
Die Ägypter und die Babylonier brauten kräftige Biere und  erließen spezielle Gesetze, in denen geregelt war, wie Bier gebraut werden soll, wer wieviel bekommt und ganz wichtig, welche Steuer anfällt.

Die Römer verachteten das Bier, weil es für ihren Geschmack ungenießbar war. Was aus den Römern geworden ist, wissen wir alle.Bier ist nun mal der Zaubertrunk von Obelix; nur mit dem Hopfen hatten es die Gallier noch nicht so recht. Ihr Bier war mehr ein Kräutermix, zu dem heute auch immer öfter geschielt wird. Cola - Bier, Cannabis - Bier...

Bis zur ersten Jahrtausendwende war das Brauen in erster Linie Frauensache. Erst nachdem die Mönche auf die Idee kamen, flüssiges Brot für die Fastenzeit zu schaffen, wurden die Frauen von ihrer Aufgabe zu brauen verdrängt. Den Mönchen haben wir den Hopfen im Bier zu verdanken.

Wasser, Hopfen und Gerste wurden erst mit dem Reinheitsgebot von 1516 durch Herzog Wilhelm IV zu den einzigen Bestandteilen von Bier. Die Not einerseits und zum anderen die Erfahrung , daß nicht alles zum Brauen geeignet ist, machte diesen Erlaß notwendig. Der größte Teil der lebensnotwendigen Getreideernte wurde mitunter zum Brauen verwendet. Die Gerste mit ihrem hohen Anteil an Spelzen war zum Brotbacken schlecht geeignet und wurde meist nur an die Tiere verfüttert.

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© Heimbrau - Service, 1999 Florian Jambor

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