Läutern

Läutern ist das Trennen von festen und gelösten Bestandteilen der Maische zu Würze und Treberkuchen. Für den Läutervorgang sollte ein spezieller Läuterbottich mit Senkboden und Auslauf im
Boden verwendet werden. Der Läutervorgang beim Hobbybrauer dauert etwa 20 min und liefert die klare Würze, die dann mit Hopfen gekocht wird. Um allen Zucker aus dem Treber zu
gewinnen wird nochmals soviel Wasser wie beim Einmaischen verwendet wurde über den Treber gegossen. Dies nennt man Nachguß. Gußführung : Hauptguß zu Nachguß 1:1
Durch das Läutern erhält man die Würze, die mit einer Spindel
bestimmt wird. Der abgelesene Wert heißt Stammwürze.weiter mit > Kochen
Einteilung des Läuterns
- Läuterruhe - absetzen der festen Bestandteile auf dem Filter.
- Abziehen der Würze durch einen Filterprozeß.
- Das Auswaschen der im Treber verbliebenen Würze (Extrakt) mit 78°C heißem Wasser (Nachguß)
Aufbau eines Läuterbottichs.
Der Läuterbottich sollte isoliert sein. Über dem eigentlichen Boden befindet sich ein zweiter perforierter Boden. Auf dem Senkboden setzen sich die unlöslichen
Malzbestandteile ab und bilden den eigentlichen Filter.
 Für den Hobbybrauer die billigste Methode einen Läuterbottich
zu bauen ist über einen Eimer/Topf ein Handtuch zu spannen und die Maische vorsichtig darauf zu schöpfen. Die Weiterentwicklung der Handtuchmethode ist der FilterFix, ein
Netz das in einen Plastikeimer mit Loch im Boden gegeben wird. Für den Hobbybrauer, der sich an der Industrie orientieren möchte, kommen Lochblche mit
Bohrungen von 2 mm in Frage oder Dratgewebe.
Moderne Läuterbottiche haben Schlitzbleche mit einer freien Durchgangsfläche von bis zu 70%
Dokumentenadresse: http://www.heimbrau.de/brauen/Laeutern.html © Heimbrau - Service, 1999 Florian Jambor |